Schätze im Archiv

Der im Juni-Burgblatt gesuchte Künstler heißt Fritz Lang. Lang wurde 1931 in Reichselsdorf bei Nürnberg geboren und studierte an der Nürnberger Rudolf-Diesel-Schule Gebrauchsgraphik und Malerei.
Die Wendelsteiner Künstlerin Christa Ruthrof hatte seinen Stil und seine Signatur sofort erkannt. Sie kann sich gut an ihn erinnern. In den 1990er hatte sie mehrere Kurse bei ihm besucht. Er war in dieser Zeit Dozent an der Volkshochschule. Über diese und die „Nürnberger Künstlerklause“ bot er regelmäßig Kurse an. Seine Schwerpunkte waren Akt-, Porträt- und Landschaftsmalerei, erinnert sich Ruthrof. Gern war er mit interessierten Künstlern für ein Malwochenende in der Fränkischen Schweiz unterwegs.
Auch Bernd Behringer kennt ihn als Vielmaler. Er besitz selbst ein Bild von ihm. Seine Werke präsentierte Lang auch in überregionalen Ausstellungen, unter anderem in Ansbach, Würzburg, München und Bad Füssing. Auf den zwei im Hilpoltsteiner Stadtarchiv vorhandenen Landschaftsbildern ist sein eigener unverkennbarer Stil deutlich zu erkennen. Ein Zeitgenosse beschreibt Langs Werke in einem Wikipedia-Eintrag wie folgt: „Meist sehr erdverbunden und ohne überflüssige Nebensächlichkeiten sieht er seine fränkische Heimat. Mit wenigen Strichen, doch immer charakteristisch und in seiner ganz eigenen Art.“