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Rock hinter der Burg – 15 Jahre

Rock hinter der Burg – 15 Jahre

 

Seit 2003, wird nun schon am letzten Samstag im August der Burganger in Hilpoltstein gerockt.

Der Gewinner des Jugendkulturpreises 2017 kehrt auch im Jahr 2018 wieder an seinen alt eingesessenen Stammplatz hinter der Burg ein um euch mit handgemachter Rock-Musik zu versorgen! Bereits zum 15. Mal spielen dort nun schon Livebands vor toller Kulisse und führen so die langjährige Tradition fort.

 

Eine rockige Open-Air Nacht für jede Altersklasse, die der Kulisse wieder einmal alle Ehren machen wird – und das auch noch Eintritt frei!

 

Line-Up:

Sarah Dorner & Band (Jugendkulturpreisträger 2018)

Die Singer-Songwriterin Sarah Dorner aus Nürnberg begeistert ihr Publikum mit Songs aus feinen Melodien und tiefgründigen Texten. Ihre Songs in deutscher Sprache erzählen in poetischen Bildern von Geschichten mitten aus dem Leben, sie stellt Fragen ans Wohin und Woher und nimmt die Zuhörer mit in ihre Welt. Im Dezember 2016 hat Sarah Dorner ihre aktuelle CD „Bring mir Fliegen bei“ veröffentlicht. Mit diesem Meisterwerk im Gepäck, ist die Künstlerin nun unterwegs. Ob Solo oder mit ihrer Band, Magdalena Dorner und Alexandra Eckert, verleiht sie jedem Lied seinen eigenen Glanz durch ein abwechslungsreiches Programm mit Instrumente wie Glockenspiel, Ukulele oder Akkordeon. Handgemachte Musik, die verzaubert.

 

KleinstadtEcho
Kälte in der vermeintlichen Einöde. Kaff. Nest. Provinz. Weg vom Schuss. Allgemein verschlafen. Im Sommer manchmal warm, trotzdem immer kalt. Die eine Kneipe ewig von der Anderen entfernt. Wenig los hier auf den Straßen. Genau wissen wer sich hinter den wenigen Türklinken verbirgt. Weit weg vom vermeintlich Bedeutsamen. Ein Skandal jagt den Nächsten, auch wenn nur die Brötchen mal nicht so schmecken wie am Vortag. Gewohnheit, Vertrauen, Nähe, wenig Neues. Wissen was als nächstes kommt. Gespielte Freundlichkeit. Das tägliche „Hallo“ rauskotzen. Und ganz wichtig: Lächeln nicht vergessen. Leben wie es sein soll. Hier ist die Welt noch in Ordnung. Wenig Nebenbuhler aber auch keine Visionäre. Sagen sie. Der Empfang ist immer schlecht hier, an Internet ist nicht zu denken. Von hier gelangt nichts nach außen. „Wir sind eine Gemeinschaft und wollen von den Großen nichts wissen.“ Doch manchmal tut sich was. Die wenigen die sich trauen sind rar gesät. Spinner. Tagträumer. Die sollen doch was Vernünftiges machen. Banker oder so. Mit einer gehörigen Portion Wahnsinn und etwas Bier in der Hand beginnt der Streifzug. Erst mal raus hier. Dorthin, wo die Leute unter einem Echo auch den Musikpreis verstehen. Eine atomare Fehlzündung. Eine unaufhaltsame Welle. Mit Sack und Pack an den Ort des Geschehens. Noch kurz Halt machen und eine Portion Mut kaufen. 1, 2, 3, 4. Für jeden Eine. Auf dem fliegenden Teppich in Richtung Licht, wo die Leute sicher nur auf uns warten. Die aus der Kleinstadt. Mit Antennen an den Handys. Doch vielleicht ist es genau das, was frischen Wind bringt. Sich auf eine Reise begeben. Eine Reise entgegen der Einbahnstraße. Mit Euphorie und dem Ziel etwas zu verändern. So klingt Ausbrechen. Das, was du dich nicht zu sagen traust. Unerwartet aber gut. KleinstadtEcho.

 

Mobhead
„Virtuose Gitarrensoli, abgedrehte Basslines, brachiale Drum-Fill-Ins und toller Gesang“ – so beschreibt die Fränkische Landeszeitung den Sound der fünfköpfigen Rockband Mobhead aus Nürnberg.

Was im Jahr 2014 als Studienprojekt mit klassischer Rockbesetzung anfing, entwickelte sich schnell zu einer Band, die mit zwei Gitarren, Bass, Gesang und Schlagzeug ihren eigenen Stil fand. Unter Einflüssen wie Clutch, Rage Against the Machine oder Disturbed entstand so ein Sound, der den Rock der 70er und 80er Jahre mit progressiven Parts und Stoner-Elementen verbindet.

Dabei stellt die Band immer die Musik in den Vordergrund, ohne sich mit großen Gesten in Pose zu werfen.

 

ZULU
Ob man in einer einsamen Hütte an der dänischen Ostküste sein Glück finden kann? Das bleibt ungewiss. Sicher ist dafür aber, dass sich die skandinavische Einöde bestens dafür eignet, auf der Suche nach der eigenen musikalischen Idee fündig zu werden. Zwischen Drachensteigen, frisch gefangenen Schollen und der alten Polaroid-Kamera der Eltern ziehen drei Anfang-Twens los, um irgendwo inmitten dänischer Dünen und mit spartanischem Equipment die SoundÄsthetik zu kreieren, für die ZULU stehen soll. ZULU entsteht.

ZULU gab es natürlich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht. Weder das Wort in bedingten Großbuchstaben und schon gar nicht die Band. Doch schnell ist klar, dass aus der anfänglichen Idee Songs, aus den Songs ein Projekt und aus dem Projekt eine reale Band werden musste. ZULU entsteht.


Mit „Digital Brain“ erscheint im Herbst 2017 ein erster Vorgeschmack, die erste Spotify-Playlist folgt ebenso wie die ersten Konzerte – ob im Wohnzimmer im Freiburger Studentenviertel oder schwitzend um Mittelnacht im Berliner Electro-Club. Die einen mögen sich an „The xx“ erinnert fühlen, zwei Reihen dahinter fällt ein leises „Cigarettes After Sex“, doch eigentlich macht es keinen Sinn, Vergleiche zu suchen. Sicher ist, dass drei Jungs aus Würzburg eine individuelle Mischung aus Indie-Melodik, wärmenden Gesang, sphärischen Gitarren, elektronischer Detail-Versessenheit und Gedanken über das Jahr 20XX entstehen lassen. ZULU entsteht.

Das Indie-Label AdP Records fackelt nicht lange und signed die Band. Wieder an der Küste, diesmal im irischen Atlantiksand, entsteht das zweiteilige Musikvideo zu den beiden Vorab-Singles „Hidden People“ und „Retrofuturism“, bei dem Game-of-Thrones-Darsteller Peter John Sinclair die Hauptrolle übernimmt. Auch die weiteren Songtitel des Albums wie „Inactive Life“ oder „Digital Brain“ lassen erahnen, um was geht: um das 21. Jahrhundert zwischen Mensch-Sein und Digital-Leben. Das alles mündet nun im März 2018 im Debütalbum „analogue heart // digital brain“. ZULU entsteht.

 

Natürlich ist es fast schon zur Tradition geworden, dass wir jedes Jahr noch eines drauflegen – also wird auch zum Jubiläum wieder einiges geboten sein! Unsere gläserne Lostrommel (Teilnahme an der Tombola ist nur mit Eintritt Frei – Karte möglich) steht auch in diesem Jahr wieder für euch bereit.

 

Datum: 25.08.2018

Zeit: 19:00 bis 00:00 Uhr

Ort: Burganger hinter der Burg

 

Kontaktadresse für Bands und Interessierte:
rock@hilpoltstein.de

 

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Umgesetzt von Henry Lai