Rennen IDM Oschersleben 21.-23-05.2021

Top Leistung wurde nicht belohnt
Knapp am Podium vorbei und Disqualifikation
Nervenstark im Regen

Der Eysöldener Gabriel Noderer vom Team Kawasaki Weber Motos hatte am letzten Wochenende das erste Kräftemessen mit seinen Konkurrenten in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft.
Trotz Rennsturz und lädierten Motorrad schaffte er im zweiten Rennen den vierten Platz. Wurde dann aber von der Rennleitung disqualifiziert.

Das wechselhafte Wetter machten den Piloten in der Magdeburger Börde zu schaffen. Blieb es in den Trainings noch weitgehend trocken, so wurden beide Rennen in der der Supersport 600 Klasse unter widrigen Wetterverhältnissen ausgetragen.
So brachte Noderer, von Platz 11 startend, im ersten Rennen auch den Platz 11 ins Ziel. Der einsetzende Regen und der vorzeitige Rennabbruch in Runde Acht verhinderten eine bessere Platzierung.
Ich hab mir das Rennen gut eingeteilt und die Attacken für die letzten 3 Runden aufgehoben. Der vorzeitige Abbruch hat dies jedoch zu Nichte gemacht, so Noderer.

Eine stramme Leistung des Eysöldeners wurde auch im zweiten Rennen nicht belohnt.
Direkt nach dem Start in der zweiten Kurve fuhr der wurde Südafrikaner Dino Iozzo in Noderer Heck und brachte ihn zu Fall. Noderer konnte nach dem Sturz das Motorrad weiterfahren, musste aber in die Box um die entstandenen Schäden notdürftig reparieren zu lassen. Mit 2 Runden Rückstand ging es wieder zurück auf die Strecke. Der Franke war Clever und seine Hoffnungen erfüllten sich. Das Rennen wurde wegen einsetzenden Regen abgebrochen und wenig später neu gestartet. Noderer musste vom 26. und damit letzten Startplatz starten und erobert sich nach einer grandiosen Aufholjagd im Regen als bester deutscher Starter den Platz 4.

Ich hatte ein super Gefühl für das Motorrad, so Noderer, mein Speed hätte fürs Podest gereicht.

Dann musste Noderer bei der Rennleitung antreten und es erfolgte die Disqualifikation seines Ergebnisses. Laut Reglement hatte Noderer die im ersten Rennen die bis dahin erforderlichen 75% der Distanz nicht zurückgelegt. Die Endtäuschung war im Team entsprechend groß.