Noderer fährt in die Top Ten
Per Fotofinish in die Top Ten

Bereits bei der zweiten Veranstaltung kann der Eysöldener Rennfahrer in die Top Ten vorstoßen.
Für das Team Kiefer Racing war es ein erfolgreiches Wochenende in Oschersleben. Einen großen Beitrag dazu leistete Noderer, welcher mit einem 9. und 12. Platz gezeigt hat, dass er in der höchsten Deutschen Motorradrennsportklasse angekommen ist.
Ob er mit seinem neuen Rennmotorrad auf der Rennstrecke in der Magdeburger Börde zurechtkommt, konnte Noderer im Vorfeld nicht richtig einschätzen. Zuvor gab es für ihn nämlich keine Möglichkeit um mit der 220 PS starken Kiefer BMW S1000 RR zu trainieren. „Mit einem Superbike fährt man komplett andere Linien, hat andere Brems- und Schaltpunkte und muss viel mit der Elektronik arbeiten“, so Noderer. Bei der Linie fährt man deutlich spitzer in die Kurve und nicht so rund, dann schnell wieder aufrichten und mit Vollgas raus. Nur so kann man die vielen PS bestmöglich auf die Straße bringen.

Das ihm diese Umstellung in Oschersleben gelungen ist, konnte man an den gefahrenen Zeiten und Platzierungen feststellen. Im ersten freien Training noch auf 18, konnte er sich im zweiten freien freien Training schon auf die 14. Position vorfahren. Mit einer 1:26,9 stellte er die roten Kiefer BMW im Qualifying dann auf den 10. Startplatz.
Bereits im ersten Rennen am Sonntag Morgen konnte er in den mit 22 Fahren international besetzen Fahrfeld die gute Pace halten und sich in der letzten Runde mit einem nicht messbaren Vorsprung gegen den japanischen MotoE WM Fahrer Hikari Okubo durchsetzen. Im Nachhinein wurde das Rennen zwischen beiden als Unentschieden gewertet, wobei beide die Punkte für den neunten Platz bekamen. So etwas gab es in der Geschichte der IDM noch nie.
Im zweiten Rennen des Tages, Noderer startete durch das in der IDM gängige Reverse-Grid vom 6. Platz, konnte er den Vorteil nicht halten und musste sich mit dem 12 Platz zufrieden geben.

Das Team ist mit der Entwicklung zufrieden, zumal noch das Serienaggregat in der BMW eingesetzt wird. Beim nächsten Lauf im tschechischen Most wird sich zeigen, ob der Franke seinen Aufwärtstrend fortsetzten kann.