Erstes virtuelles NetzWerk-Treffen
der Ökomodellregion Landkreis Roth

Der Landkreis engagiert sich schon seit Jahren im Bereich biologische Landwirtschaft und wurde bereits 2014 als „staatlich anerkannte Öko-Modellregion“ ausgezeichnet. Ziel ist es, sowohl eine effektivere Vernetzung zwischen Stadt und Land, als auch von Nachfrage und Angebot herzustellen, wodurch die regionale Wertschöpfung erhöht werden soll. Beispiel:
Langfristige „Bio-Dinkel“ Lieferverträge zwischen Landwirten aus dem Landkreis Roth und der Bäckerei Karg aus Schwabach.

Vernetzung als Schlüssel zum Erfolg

Nun hat die Öko-Modellregion alle Bio-Landwirte aus dem Landkreis Roth zum ersten digitalen NetzWerk-Treffen eingeladen, um den Aufbau einer regionalen Vernetzung und zwar verbandsübergreifend weiter auszubauen.
Rund 20 Bio-Betriebe sind dieser Einladung gefolgt und haben sich im digitalen Raum zusammengefunden. Regionale Netzwerke sind ein Mehrwert für alle Beteiligten: Der eigene Betrieb wird bekannter, man lernt voneinander und kann neue Kunden gewinnen.
Franziska Distler, Projektmanagerin der Öko-Modellregion, gab den Teilnehmenden einen Einblick in aktuelle Projekte und zeigte auf, wo sie mitwirken können. Unter anderem steht der Ausbau der Bio-Wertschöpfungskette Getreide und Gemüse an.
Thomas Pichl, Wirtschaftsförderung – Landratsamt Roth, informierte zu Aktionen im Landkreis und warb für weitere Teilnehmer der von 3. bis 17. Oktober 2021 stattfindenden Bio-Wochen, welche jährlich unter dem Motto: „Bio – innovativ, kreativ, nachhaltig“ stehen und die Verbraucher für biologisch arbeitende Betriebe und die ökologische Landwirtschaft begeistern sollen.
Uwe Neukamm, Vorstand von „Die Biobauern e.V. – Ökologischer Land- und Gartenbau Nürnberger Land“, gewährte einen Blick auf den Nachbarlandkreis und präsentierte die Vereinsarbeit sowie mögliche Netzwerkstrukturen. Zudem berichtete er über den Stand der Dinge im neuen Getreidelager für Bio-Druschfrüchte in Harenzhofen und die Möglichkeiten sich dort zu beteiligen.
Thomas Wolf vom Biokreisbetrieb aus Alfershausen, stellte die aktuelle Vernetzung der Bio-Betriebe im Landkreis Roth vor. Die in diesem Jahr geplanten Feldtage der Öko-Modellregion mit spannenden Themen wie Zwischenfruchtanbau, Anbau von Lupinen, usw. wurden ebenfalls besprochen und diskutiert.


Für den schnellen und direkten Austausch hat Thomas Wolf eine WhatsApp-Gruppe für heimische Bio-Landwirte ins Leben gerufen. Diese ermöglicht einfachen, direkten Kontakt und kurzen, aber sinnvollen Austausch von Informationen, Verkaufsangeboten, Kaufgesuchen, den gemeinsamen Einkauf von Saatgut und die Vermarktung von Produkten.
Interessierte Bio-Betriebe, die beim nächsten NetzWerken dabei sein wollen oder direkt in die WhatsApp-Gruppe aufgenommen werden möchten, melden sich bitte unter:

Öko-Modellregion
Projektmanagerin
Franziska Distler
0911 / 23110624
oekomodellregion@stadt.nuernberg.de

oder

Landkreis Roth
Wirtschaftsförderung
09171 / 81-1326
wirtschaftsfoerderung@landratsamt-roth.de