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20180804_Sommerfluglager-FV-Schwabach

Erfolgreicher Dreierpack der Fliegervereinigung

Büchenbach/Gauchsdorf – Eine außergewöhnliche Woche hat die Fliegervereinigung Schwabach Anfang August durchlebt. Nicht nur, dass das traditionelle Sommerfluglager am heimischen Platz stattfand. Auch ein LIMA-Streckenfluglehrgang wurde mit jungen Nachwuchspiloten absolviert. Ergänzend dazu konnten drei junge Piloten erfolgreich ihren Pilotenschein erwerben.

 

Trotz der sehr heißen Temperaturen waren die meteorologischen Bedingungen ideal um das jährliche Sommerfluglager abzuhalten. Dabei haben junge Flugschüler die Chance auch einmal mit Fluglehrer lange Flüge zu genießen sowie die Feinheiten des Streckenflugs zu erlernen.

Mitte der Woche wurde das Sommerfluglager dann von einem besonderen Tag für zwei Flugschüler und eine Flugschülerin unterbrochen. Am Mittwoch stand für alle drei ihre praktische Prüfung zum Segelflugpiloten an. Ines Kowohl, Sebastian Raith und Yannik Rüdinger konnten jedoch, wie ihre Vorgänger in diesem Jahr, ebenfalls erfolgreich die Prüfung absolvieren und werden nun in Zukunft allein und ohne Begleitung oder Aufsicht eines Fluglehrers ihre Runden über Deutschland drehen können.

 

Das Highlight dieser Woche war jedoch die Ausrichtung des LIMA-Streckenfluglehrgangs in Schwabach. Insgesamt hatten sich dazu 17 Piloten angemeldet. Einige davon natürlich aus Schwabach, viele aber auch aus Amberg, Augsburg, Dachau, Freising und dem Raum Forchheim sowie Hersbruck. Ziel des Streckenfluglehrgangs ist den jungen Piloten Techniken und Tricks zu zeigen und diese auch praktisch zu trainieren, so dass sie immer weitere Flüge durchführen können. Ergänzend dazu sucht der Luftsportverband Bayern aber auch nach jungen Talenten, die in die verschiedenen Förderkader aufsteigen können.

Die Wetterbedingungen waren, trotz Hitze ideal.  Wurden zu Beginn des Lehrgangs noch Strecken mit 100km geflogen waren am Ende der Woche fast  400km für einige Teilnehmer zu verzeichnen. An manchen Tagen konnten die Flieger sogar bis auf fast 3.000 Meter Höhe steigen, was für Segelflieger die maximale Höhe in unserer Region darstellt Insgesamt wurden mehr als 7.000 km an Strecke zurückgelegt.

 

Doch nicht jeder Flug begann und endete am Flugplatz in Schwabach. Einige Piloten schafften an manchen Tagen durch die ausbleibende Thermik den Rückflug nicht, so dass sie auf anderen Flugplätzen oder auf abgeernteten Äckern landen mussten.  Dies war kein Problem, denn in der Gemeinschaft fanden sich immer wieder Kameraden die die „Gestrandeten“ wieder nach Schwabach brachten, auch wenn dies ein Eintreffen erst um 22:00 Uhr bedeutete.

 

Alles in allem war der Streckenfluglehrgang eine faszinierende Erfahrung für alle Piloten von denen sie viele nun mit in ihre weitere fliegerische Laufbahn nehmen.

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Umgesetzt von Henry Lai