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37. Christopher-Street-Day

Nürnberg/ Rednitzhembach

 

Zum 37. Christopher-Street-Day in Nürnberg sprach Landtagskandidat Marcel Schneider am Jakobsmarkt die offiziellen Grußworte für die Bayern SPD. In seiner Rede ging er zuerst auf die Geschichte des CSD ein. Im Jahr 1969 wurden rund um die Kneipen der Christopher Street in New York, Schwule, Lesben und Transgender von der New Yorker Polizei wochenlang gedemütigt , misshandelt und eingesperrt. Zum ersten Jahrestag schlossen sich die betroffenen Gruppierungen zusammen und demonstrierten in den Straßen von New York für Respekt, Toleranz und sexuelle Freiheit. Das war der Beginn der Gay Pride CSD.

 

In Nürnberg säumten am Samstag 10.000 Menschen die Straßen entlang des friedlichen Demonstrationszuges vom Berliner Platz durch die Nürnberger Altstadt bis zum Jakobsmarkt. Dazwischen wurde an der Gedenkstehle für verfolgte und ermordete Homosexuelle Menschen in der Nazizeit eine Schweigeminute eingelegt und ein Kranz niedergelegt.

 

Das Fest begann am Jakobsmarkt mit den Grußworten des Nürnberger OB Ulli Maly. Danach sprach sich Schneider, der seit 26 Jahren mit dem Rednitzhembacher Gemeinderat Heinz Röttenbacher ein Paar ist, in seiner Rede für eine offene und tolerante Gesellschaft aus, da er einen konkreten Rechtsruck feststellte. Homophobie, Rassismus und Antisemitismus hätten in unserer Gesellschaft nichts zu suchen. Dieses Motto feierten 6.500 Menschen ausgelassen, bunt und fröhlich bis in die Abendstunden.

    

Fotos: BayernSPD

Bild 673: Die SPD-Landtagskandidaten Marcel Schneider, Kerstin Gardill und Andrea Lipka an der Gedenkstehle für verfolgte und ermordete Homosexuelle Menschen in der Nazizeit.

Bild: 1905: Zusammen mit 6.500 Menschen nahmen die SPD-Landtagskandidaten Marcel Schneider und Kerstin Gardill am diesjährigen 37. CSD in Nürnberg teil.

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Umgesetzt von Henry Lai